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Das Römisch-Germanische Museum
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Bei
Bauarbeiten entdeckte man 1941 neben dem Dom ein Fußboden- mosaik aus der Zeit zwischen 220
und 230 n. Chr., das den griechi- schen Gott Dionysos in Tanzszenen und mit Blumen- und Tiermotiven zeigt. Das Mosaik gehörte zum Speisesaal einer
römischen Stadtvilla, die über 20 Räume und 3.400 qm Fläche hatte.
Genau über diesem
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Mosaikboden wurde
in 1974 das Römisch
Germanische Museum erbaut. Das Museum zeigt das Alltagsleben in der
einstigen römischen
Stadt Köln. Rings um das Mosaik sind Tausende von
schönen Fundstücken aus Köln in der Römerzeit
ausgestellt, da- runter Werkzeuge, Besteck
oder Waffen. |
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Köln war zur Römerzeit ein Zentrum der Glas- und Glasbläserkunst.
Davon wurde viel wiedergefunden, und so besitzt das Museum die
größte römische
Glassammlung der Welt. Jedes ist ein Unikat von
heute unschätzbarem Wert, darunter auch Flakons für
Cremes oder Duftwasser. Leztere hing man in feinen
römischen Häusern mit Fäden an die Decke für guten
Raumduft. Die Prunkstücke der Sammlung sind das
Diatretglas und die Schlangenfadengläser. Gleich
nach Eintritt ins Museum und durch die große Scheibe
auch von außen sieht man das riesige Grabmonument des Legionärs Lucius Poblicius (etwa 40
nach Christus), das sich über dem Dionysos-Mosaik
mit seinen 1,5 Millionen Steinchen auf 70 m² Fläche erhebt.
Er hatte nach einer üblichen Dienstzeit von 25 Jahren
im Heer eine Abfindung erhalten und daraus bis zu seinem
Lebensende offenbar ein Vermögen gemacht, das ihm ein
solches Grabmal (es wurde am Kölner Chlodwigplatz
entdeckt) ermöglichte. Im
Obergeschoss des Museums, wo sich die erwähnte
Glassammlung und Dutzende Grabsteine mit römischen
Inschriften befinden, läuft man am Ende der Treppe
gleich auf den Mittelbogen des romischen Nordtors mit
den eingemeißelten Initialien der Stadt
"CCAA" zu. Das Tor gehörte ersten Kölner Stadtmauer von 50
n. Chr. und ist aus originalen Steinblöcken rekonstruiert.
Es hatte zwei Seiteneingänge; der Steinbogen des rechten
Nebeneingangs ist übrigens unter freiem
Himmel gegenüber dem Dom-Hauptportal aufgestellt und
frei zugänglich. Im Römisch-Germanischen Museum lohnt
es sich, an einer Führung teilzunehmen. Diese finden (außer in den
Sommerferien)
jeden Sonntag um 11.30 Uhr statt.
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Adresse: Roncalliplatz 4, direkt
am Dom. Tel.
221-24590.
Öffnungszeiten: Dienstags bis sonntags 10 bis 17 Uhr.
Montags geschlossen. Internet: www.museenkoeln.de
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Das Kölner Schokoladenmuseum
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3000
Jahre soll es die Kakaopflanze schon geben und
damit den Rohstoff für das, was wohl jeder gerne
ißt: Schokolade! Mit den Süßigkeiten aus der
Kakaobohne hat die Kölner Schokoladen- fabrik Stollwerck
über Jahrzehnte ihr Geld verdient. Wohl aus
Dank darüber hat der frühere Chef des Un- ternehmens, Dr. Hans Imhoff, zu Ehren der
Schokolade gleich ein ganzes Museum eröff- net:
ein Schokoladen- museum eben. Hier
kann man die Herstel- lung von Tafelschoko- laden
und Pralinen über alle Stufen der Produktion
hinweg ver-
folgen, angefangen
bei der Kakaobohne,
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die
im museumseige- nen Tropenhaus
reift. Fertige Rohschokola- de fließt aus einem Brunnen,
fast so wie
im Schlaraffenland. Und naschen ist nicht nur erlaubt,
sondern erwünscht. Auf alten Emailschildern ist
Re- klame für Schokolade aus Großvaters Zeiten zu
sehen. Im Shop des Museums gibt es die Schokolade auch zum
Mitnehmen. Wer gern etwas Herzhaftes essen oder
ein kühles Getränk haben will, der geht ins Museumscafé mit Rheinblick.
Nach dem Ende der Firma Stollwerck wird das Schoko-Museum
nun von Lindt
Schokolade unterstützt und trägt diesen Namen im
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Zusatz.
Standort des Museums ist der Rheinauhafen, es
ist dienstags bis
frei- tags von 10
bis 18 Uhr geöffnet, samstags,
sonntags und an Feier- tagen von 11 bis 19 Uhr.
Letzter Einlass ist etwa eine Stunde vor
Schließung. Montag ist Ruhetag. Mehr Infor-
mationen unter Tel. 931888-0. mehr
Sehr beliebt bei jedem Besucher: der Schoko-Brunnen
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Moderne Kunst im Museum Ludwig
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Das Museum Ludwig ist so etwas wie das Kölner Museum of Modern Art
mit einer einzigartigen Sammlung moderner Kunst von 1900 bis heute.
Expressionismus, russische Avantgarde, amerikanische Pop-
Art der 1960er Jahre, Kunst der Grafik und Fotografie bis
zur Gegen- wart sind hier in einem 1986 eröffneten weitläufigen und
immer noch
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modernen Gebäudekomplex ausgestellt. Das Museum
verfügt nach Barcelona und Paris bereits über die
drittgrößte Picasso- Sammlung der Welt. Dies ist
dem Museums- gründer und Namensgeber Peter Ludwig
zu verdanken, dem 1996 leider verstorbenen
Aachener Schokoladenfabrikanten. Gemein-
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sam mit seiner Frau Irene (die in 2010 ebenfalls
verstarb) schenkte Peter Ludwig der
Stadt Köln im Jahre 1976 rund 350 Werke moderner Kunst mit
der Auflage, ein ganz neues Museum errichten zu lassen.
Dies war die Geburtsstunde des Museum Ludwig. Einen Grundstock für
ein solches Museum gab es aber schon. Es war die
ebenfalls reiche Kunstsammlung des
Kölner Rechtsanwalts Dr. Josef Haubrich. Haubrich
kaufte in der Zeit des Dritten Reichs viele Kunstwerke
auf, um sie vor der Zerstörung durch die Nazis zu
bewahren. Gleich nach dem Krieg schenkte er 1946 seine
Sammlung der Stadt
Köln und machte sich damit unsterblich. Unter den
Exponaten befinden sich bedeutende Vertreter des
Expressionismus wie Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner
oder August Macke sowie der Klassischen Moderne wie Marc
Chagall oder Otto Dix.
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Adresse: Bischofsgartenstr. 1, an
der Domrückseite. Tel. 221-26165. Offen: Di.-So. 10 bis 18 Uhr.
jeden 1. Freitag im Monat 10 bis 22 Uhr. Mo. geschl. www.museenkoeln.de
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Das Kölner Karnevalsmuseum
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Der
Karneval ist das größte und wichtigste Fest in
Köln. Denn mit Beginn der "Session",
also das Intervall vom 11. 11. eines Jahres bis
Aschermittwoch des Folgejahres, finden in den
Sälen der Stadt rund 500 Bälle und Sitzungen
statt. Der Höhepunkt sind die "tollen
Tage" (der Straßenkarneval) von
Weiberfastnacht bis Aschermittwoch. Und der wohl
höchste Kölner Feiertag ist der Rosenmontag. An
dem Tag geht in Köln nichts außer Karneval. Das
Fest hat in Köln eine sehr lange Tradition. Denn
ähnliche Feste kannte man in der Römerzeit, als
Köln
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(anders
als das über 1000 Jahre jüngere Düsseldorf)
seit 50 n. Chr. bestand. Die Übersetzung für das
Herkunftswort "Carrus navalus" (der
Karren der Narren) würden Kölner eigentlich eher
den Düsseldorfern zuschreiben, denn hier in
Deutschlands Hauptstadt des Karnevals heißen die
Feiernden "Jecken". Mit der Geschichte
des Kölner Karnevals befasst sich das 2005
eröffnete Museum in Text, Bild und Ton. Es gibt
also auch viel zu hören und zu sehen. Tolle
Exponate hat man besorgt oder von Stiftern
erhalten. Es sind Kostüme, Orden,
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Plakate
bis hin zu Dokumenten, die viel über den Versuch
erzählen, Ordnung in den Karneval zu bringen. Das
ist nötig, denn im großen Umzug am Rosenmontag
gehen über 10.000 Personen mit. Spannend wird der
Kölner Karneval mit der Franzosenzeit, als die
Kölner ihre Besatzer auf den Arm nehmen und nach
dieser Ära auf gleiche Weise mit den Preussen
und weitermachten. Gar nicht lustig war die
Anbiederung des Karnevals an die Nazis. Ein Besuch
lohnt sich sehr. mehr
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Das Wallraf-Richartz-Museum
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Das Wallraf Richartz Museum (WRM) zeigt
Kunstwerke aus der Zeit von 1250 bis
1900.
Einen Schwerpunkt bildet
die "Kölner Schule" mit Malerei aus dem
Mittelalter wie etwa
von Stefan Lochner, der auch Kölner Ratsherr war. Seine weltberühmten Gemälde
"Muttergottes in der Rosenlaube" oder "Das
Weltengericht" sind hier im Original zu
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bewundern. Zur
ständigen Sammlung des WRM auf 3.300 qm gehören
u.a. Bilder von Albrecht Dürer, Lucas Cranach, Peter Paul Rubens oder Vincent van
Gogh. Führungen finden regelmäßig statt. Viele Werke kann man sich
aber auch an Videostationen erklären lassen, die
in unmittelbarer Nähe zu den Objekten stehen. Um
den Service |
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zu nutzen, leiht man sich an der Museumskasse einen
Kopfhörer aus. Zudem gibt es an der Kasse für z. Z.
drei Euro leihweise einen MP3-
Spieler mit Kopfhörer. Die Texte und kleinen Hörspiele
kann man sich von der Museumswebseite auf den eigenen
Player oder iPod herun- terladen
und mit ins Museum nehmen. Gegründet wurde das Museum im 19. Jahrhundert
durch den Rektor der Kölner Universität, Prof. Ferdinand Franz
Wallraf und den Kölner Kaufmann Johann Heinrich
Richartz. Wallraf hatte in der Zeit der französischen
Besetzung Kölns sakrale Kunst aus vielen Kölner
Kirchen und Klöstern aufgekauft und so vor der
Zerstörung durch die napoleonischen Truppen im Zuge der
Säkularisation bewahrt. Das Geld für den ersten
Museumsbau, der im
Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, stiftete Johann
Heinrich Richartz. Nachdem das WRM 16 Jahre zusammen mit dem
Museum Ludwig im "Doppelmuseum" am Rhein zu
Hause war, zog es 2001 in ein neues Gebäude zwischen
Rathaus und Gürzenich. Kurz nach Eröffnung des
Neubaus wurde das Wallraf-Richartz-Museum durch eine "ewige
Leihgabe" impressionistischer Gemälde aus der
Sammlung des Schweizers Gérard Corboud bereichert. Zu dessen
Ehren trägt das Wallraf-Richartz-Museum nun auch
den Namen "Fondation Corboud".
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Adresse: Obenmarspforten, Tel. 221-2
11 19. Geöffnet: Di. bis So. und feiertags von 10 bis
18
Uhr, Do. 10 bis 21 Uhr,
Mo. geschlossen. Internet: www.wallraf.museum
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HOTELS
IN KÖLN I. Einfach, bequem und oft auch günstig
ist die Suche nach einem Hotelzimmer im Inter- net,
seitdem es die Buchungs- maschinen im Netz gibt. Eine
sehr gute mit vielen Angeboten hat HRS.de. Bitte das
Logo anklicken. |
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HOTELS
IN KÖLN II: Wer die Wahl hat, ist glücklich. Und
so kann man auf der Suche nach einem Hotel- zimmer in Köln
auch andere Vermittler wie HOTEL.de konsultieren. Auch
hier genügt ein Klick auf das Logo, um die Suchseite zu
öffnen.
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Copyright
2012 - Nice City Tours Köln
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Weitere Museen
Kölnisches
Stadtmuseum
Das Kölnische
Stadtmu- seum
zeigt, wie man in Köln vom Mittelalter bis in die
Neuzeit lebte. Zu sehen sind Waffen, Wappen, Rüstungen, Fahnen und Mobiliar,
Fotos und Gemälde. Es wird an Köln vor, während und
nach dem 2. Welt- krieg erinnert. Ein
großes Modell der Stadt erlaubt eine Sicht von oben auf die
Domstadt. Erinnert wird auch an die Zeit der Besatzung Kölns durch die Truppen
Napoleons,
als die Stadt von 1794 bis 1814 zu Frankreich gehörte. Das
war gut für Köln, denn die Stadt war dreckig und
unordentlich. Damit räumten die Be- satzer auf. Kirchen und
Kloster wurden im Zuge der Säkularisierung ge- schlossen und
enteignet. Die Kölner arrangierten sich mit den neuen Herren
und übernahmen sogar viele französische Wörter, die
natürlich "eingekölscht" wurden. Die Franzosen
führten Hausnummern in Köln ein. Bis dato hatten die Häuser
nur Namen. Ein Haus in der Glocken- gasse soll dabei die Zahl
4711 erhalten haben. Diese Zahl verwendete der Fabrikant
Ferdinand Mülhens später für sein Duftwasser und machte es
weltberühmt. Adresse:
Zeughausstr. 1-3, Tel. 221 25789. mehr
Rautenstrauch- Joest-Museum - Kulturen der
Welt
Mit
dem Rautenstrauch- Joest-Museum für Völkerkunde (RJM) nimmt Köln
einen Spitzenplatz in der Museumslandschaft Deutschlands ein.
Es ist das wichtigste seiner
Art. Gezeigt wird vor allem Kunst der Kulturen der Südsee und
Indonesiens und Südostasiens. Der Namensgeber Wilhelm
Joest (starb mit 45 Jahren an tropischem Fieber) hatte von seinen
Forschungsreisen zu den
Indianerstämmen von Nord- und Südamerika, zu den
Hochkulturen aus Peru und Mexiko und nach Schwarzafrika u.a. Masken, Figuren, Waffen und Werkzeuge
mitge- bracht. Das RJM, seit 1906 in der Südstadt, befindet
sich seit Herbst 2010 am Neumarkt in
einem spektakulären Neubau. Mit dem Um- und Einzug in das
schöne neue Haus wurde auch das Konzept der Ausstellung
völlig erneuert. So wird jetzt geschaut, wie die Menschen in
Afrika, Südamerika und Asien leben. Adresse:
Josef-Haubrich-Hof. mehr
Museum für ostasiatische Kunst
Das Museum
beherbergt Deutschlands größte Sammlung fernöstlicher Kunst
in einem schönen Gebäude, das direkt am Aachener Weiher und
im inneren Grüngürtel, also in einer wahren Oase Kölns,
liegt. Hier findet man die nötige Ruhe, um die alten und
einma- ligen Kunstschätze aus China und Japan zu ge- nießen. Dazu zählen
chi- nesische und japanische Malereien, Schätze aus Bronze,
Keramik oder bemaltem Porzellan. Na- türlich fehlen Seidenma-
lereien und Buddha-Figu- ren nicht. Die Stücke stammen
oft aus priva- tem Besitz. Adresse:
Universitätsstr. 100, Tel.
221-28617. mehr
Museum für angewandte Kunst
Kunsthandwerk vom Mit- telalter
bis heute, Design des 20. Jahrhunderts: Schmuck und Möbel aus allen Epochen, Modeab- teilung mit
wechselnden Sonderausstellungen. Adresse:
An der Recht- schule, Tel. 221 26735. mehr
Schnütgen Museum
Das Schnütgen Museum geht auf
den Domkapi- tular Alexander Schnüt- gen zurück, der 1906 seine
Privatsammlung der Stadt Köln schenkte. Gezeigt werden Kunst-
werke
des Mittelalters bis zum Barock. Dazu gehö- ren Heiligenbilder,
Kruzi- fixe, Reliquienschreine und Madonnenplastiken. Das Museum
befindet sich in der ehemaligen Kirche St. Cäcilien.
Adresse:
Cäcilienstr. 29,
Tel. 221 23620. mehr
Kolumba
Das
Christentum
und die katholische Kirche haben das Kölner Leben seit
vielen hundert Jahren
geprägt. Dass die Stadt reich an sakraler Kunst ist, zeigt
das Museum des Erzbistums Köln schon seit seiner Gründung im
19. Jahrhundert. In 2007 bekam das vormals unter
"Erzbischöfliches Diözesanmuseum" bekannte
Haus den neuen Namen "Kolumba" und zog mit seiner
Sammlung in ein neues und baulich viel beachtetes Gebäude des
Architekten Peter Zumthor zwischen Dom und Oper um. Ein Teil
der Außenmauern sind mit Öffnungen durch- brochen, sodass an
diesen Stellen Tageslicht ins Innere fällt. Zu den
Schwerpunkten der Ausstellung gehören der Dom und seine
schöne Baugeschichte. Viele Exponate
wurden waren Grabschätze aus der Zeit der Franken, man fand
sie unter der Kathedrale. Auch Altarbilder, Kreuze, Monstranzen und
Skulpturen sind ausgestellt. Von Stefan Lochner, dem größten Kölner Maler
des 15. Jahrhunderts, kann man das Gemälde "Madonna mit dem
Veilchen" bewundern. Im Museum ist viel über das kirch-
liche Leben in Köln vor langer Zeit zu erfahren. Adresse:
Kolumbastr. 4, Tel. 933193-0. mehr
NS-Doku-Zentrum
Im EL-DE-Haus befindet sich
das Kölner Zentrum zur Dokumentation der NS-Vergangenheit in
der Domstadt. Das Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Zentrale
der Gehei- men Staatspolizei (Ge- stapo) für den Regie- rungsbezirk
Köln. Im Keller befand sich das Hausgefängnis der Ge- stapo,
das noch heute erhalten und zu einer Gedenkstätte geworden
ist. Zehn Zellen befinden sich fast im damaligen Zustand.
Hier wurden Häftlinge verhört, gefoltert und ermordet.
In den oberen Etagen kann man sich in der ständigen Ausstellung
über die Kölner NS-Zeit informieren. Adresse:
Appellhofplatz 23-25,
Tel. 2212-6331. mehr
Hinweis:
Für alle Rufnummern gilt die Vorwahl 0221, wenn keine andere
genannt ist. Alle Angaben ohne Gewähr.
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